"Die blaue Stadt" so nennt sie jeder Touristenguid, schön, verwinkelt und blau. Natürlich hat sie wie alle indischen Städte zwei seiten, nämlich eine blaue und eine nicht blaue. Ich scherze in diesem Punkt nicht (ja das kann ich), früher durften in der Stadt unter dem berühmten Fort nur die Bramahnenkaste ihre Häuser blau anstreichen. Heute macht das jeder, aber da blaue farbe teuer ist streichen sie nur die seite an die zum fort zeigt.
Jodhpur ist eine der ersten wirklich "indischen" städte die ich auf meiner reise zu gesich bekomme, die straßen sind so eng das nicth mal zwei motoradfahrer nebeneinader fahren können (dies hindert die rikshafahrer aber nicht daran mit 50 sachen durch das labyrinth zu rasen). Die oft oft mehrstöckigen häuser scheinen sich über die straßen zu beugen und verwandeln sie in dunkle tunnel in denen man die berühmten metall und stoff arbeiten von jodpur kaufen kann. So ziemlich jedes haus ist gekrönt von einem Dachgarten mit Restaurant von denen man teils tolle blicke auf das alles über schattende Fort hat.
User Hotel war ein architektonischer amoklauf, es sah so aus als ob mehrer bau teams um den ersten innenhof herum angefangen hätten ohne absprache loszubaun. Innenhöfe, Balkone, wintzige Türen, Wendeltreppen und schwimmbäder. I fucking loved it. Und ganz ehrlich wie cool ist es bitte direkt UNTER dem fort zu frühstücken.
Laut dem Lonly Planet (geheiligt werde sein name sein reich komme etc.) ist die audiotour durch das fort sehr zu empfehlen. Das ist so untertrieben, als würden man sagen eine Zitronenscheibe passt besser in eine Cola als Buttermilch. Die Tour war großartig.
Zunächsteinmal ist mir der kerl der die apparate verleiht beinah ins gesicht gesprungen vor begeisterung und hattes fertig gebracht mich beim erklären einer "Play" taste zum lachen zu bringen.
Die Tour war auf deutsch aber mit einem so unglaublich starken englischen akzent, das ich
Viel zu fürh mussten wir schon weiter ziehn Udaipur wartet...

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