Dienstag, 29. September 2009

Harry Potter und der Basar der tausend Plagiate

Es war einmal...In einem Land weit, weit, wirklich weit entfernten. Dort begab sich ein junger Mann auf eine lange Reise (2 Stunden) zur großen Hauptstadt des Reiches Indien um dort gar merkwürdige Abenteuer zu erleben und fremde Orte zu besuchen.

Heute war ich mal ohne schwerwiegende zwischenfälle in delhi, ich habe mit Jeff und Vicky den Balika Basar besucht. Ein in sich in unenschlüsselbar windenden unterirdischen Gängen angelegten Kleidermarkt. Es ist in etwa als ob man durch einen Ubahntunnel laufen würde, doch befinden sich links und rechts in den Wänden winzige Geschäfte die alles von Puma bis Reebok anbieten alles so billig das man zu hause nicht mal ne halbe socke dafür kriegen würde. Natürlich ist das meiste gefälscht, ebenso wie die "orginal" Pc-Spiele und Betriebssysteme die hier zu einem Spottpreisangeboten. Doch daran stört sich niemand und die Marktschreier der einzelnen Stände werden nicht müde mir Sonnenbrillen, Gürtel und Kashmirschäle ins Gesicht zu drücken. Als einer von nur zwei weißen auf diesem markt wohl besonders gefragt den ständig locken bessere preise oder noch lautere verkäufer während andere marktgänger kaum beachtet werden.
Einige Stunden, einen Basar (diesmal an der Oberfläche) und ein paar hundert Rupien weiter bin ich stolzer besitzer eines neuen orginal indischen hemdes und eines Fussballs. Die Jungs haben sich über zweiteres sehr gefreut und ich war mal wieder ein guter freiwilliger.
Notiz für später McDonalds serviert hier wirklich nur hünchen da helfen auch keine skeptischen blicke.

Montag, 28. September 2009

Happy Dushera


Heut werden überall in Indien Hilflose stoffpuppen mit böllern gefüllt und angezündet. Man feiert damit traditionell den sieg eines gottes namens rana (oder so ähnlich) über seinen wiedersacher den zehngesichtigen rash (oder so ähnlich). Der wohl mit der schwester des bruders von ranas zimmergenossin angeeckt ist ...oder so....scheiß drauf man darf sachen in die luft jagen und es gibt süßigkeiten das ist grund genug.
Zu diesem Dushera genannten festival strömen die leute zu tausenden in die städte und der bereits große markt bei mir um die ecke schwillt zu einem einzigen straßenfest an. Ich bin kit ein paar jungs losgezogen und hab mich quer durch die indische kultur gefuttert, von momos über indisches bier zu kleinen fritierten (vegetarischen) hamburgern die sehr köstlich schmecken. Sogar eine zaubershow konnte ich mir ansehn. Der "Magier" spielte das bekannte hütchen spiel mit lebenden schlangen und lies ein kind aus dem nichts erscheinen (darum ist indien so voll, randalierende magier die überall kinder aus dem boden schießen lassen, dumme sache). Den Rest der Show hab ich nicht so ganz mitbekommen weil ich mir an einem straßenstand etwas geholt habe was wie chinesische nudeln aussahen, in wirklichkeit aber eine hinterhältige falle der getränke industrie war, ich habe noch nie ein gericht mit soviel salz und pfeffer darin gegessen.
So stand ich leise weined und mir die zunge haltend in der letzten reihe und versuchte nicht zu sehr an eine kalte cola zu denken.
Trotz allem war es das schönste Dushera das ich jemeils gefeiert habe.

Sonntag, 27. September 2009

O'zapft is!

Es ist wie ich finde nur ein kleiner Schritt von extremen Ergeiz zu Größenwahn und von dah ist es nur ein katzensprung zur Lächerlichkeit.
Gestern fürte mich mein weg zu "Ambience Mall" der größten Mall von ganz indien und was soll ich sagen, sie ist WIRKLICH groß. 1 Kilometer Shoppingfläche über ich habe 8 Etagen gezählt. Hier ein paar Fakten wie groß sie ist.
Die Mall ist so groß dass:
-Sie einen eigenen Indoor Taxiservice hat
-in ihr so ziemlich alle Fastfoodketten vertreten die es gibt, unter anderem gleich 2 MacDonalds
-Sie gleich mehrere Kinos hat
-einen eigenen ebenfals im gebäude gelegenen Golfplatz hat
-und noch etwa 1000 andere dinge die ihr mir eh nicht glauben würdet

Das erste was mich in diesem fernöstlichen, gigantischen Einkaufsparadies erwartet waren die farben blau und weiß, im karo, mit dem fetten schriftzug OKTOBERFEST darauf.
Wie ihr euch vieleicht vorstellen lönnt war ich einigermaßen überrascht, bis ich erfuhr das eine der vielen Bars in der Mall eine "origanal bavarian beerbar" ist, die sogar ihr eigenes bier nach deutschem rezept brauen. Ich fühlte mich richtig heimisch bis ich von einem lächelnden kellner aus MEINER zukünftigen stammkneipe geworfen wurde mit der begründung ich währe nicht 25 und damit nicht alt genug zum trinken. Fuck you india!
Aber zum glück wurde nicht überall das alter mit deutscher gründlichkeit geprüft und so bekam ich schließlich in der sehr exclusivem Lounge/Bowlingbahn (kein witz das ding sieht innen aus wie ein fünf sterne club) mein heiß ersehntes eiskaltes bier.
Den rest des tages verbrachte ich konsumgeil und wie im shoppingdelirium damit von einer atraktion zur nächsten zu tingeln. Essen bei KFC (man bekommt überall nur hünchen und ich dachte mir wenn schon dann richtig), daddeln und zocken in der Xbox-Lounge und im Vergnügungspark und natürlich büchershoppen, den mein lesevorrat neigt sich dem ende zu.
Zum schluss nochmal in die katakomben unter der Mall zum Ambience Basar, dort wird alles verkauft vom snickers bis zur einbauküche.
Lasst mich euch etwas erklären wenn Ikeainneneinrichter zur dunklen seite der macht wechseln, werden sie einrichtungsplaner in diesem Bazar. Anders kann ich mir die Anordnung Wäsche, frische früchte und hygieneprodukte nicht erklären. In dem kunterbunten Regale wirrwar verlor ich auch kurz meine Freunde um sie zu glück spätter vor dem BMW Vertragshändler wiederzufinden und mit ihnen die heimreise anzutreten.
Zu diesem übervollem tag kann ich nur sagen toll und warum zum teufel sind diese bierverkäufer solche nazis?? Ernsthaft!

Samstag, 26. September 2009

Sooo müüüüde!

Heute zu müde zum schreiben Tag war zu anstrengend morgen mehr über Kapitalismus auf indisch *Gähn* gut nacht

Freitag, 25. September 2009

Die Qual der Wahl

Heute hatte ich mal die nase voll vom heimessen das mir jedesmal das gefühl gibt ich würde glühende kohlen schlucken und hab mich mit jeff zu einer art internationalem restaurant aufgemacht. Der weg dorthin war eigentlich nicht weit ~ 1km aber durch die hitze der mittagszeit war ichüber die wasserflasche sehr glücklich die ich mir eingepakt hatte.
Der Fresstempel liegt direkt neben der autobahn was in indien wohl ein guter standpunkt ist den hier isst eindeutich nur die gehobene gesellschaft ( ein menge sicherheitsleute und teure autos). Innendrin gehts zu wie in der cafeteria von ikea: ein bestell und bezahlschalter und dann haufenweis stationen mit unterschiedlichem essen. Ich hab mir (nach langem überlegen) die "italien surprise" besorgt was nicht so surprising war wie gedacht weil man sich nudeltyp und soße selbst aussuchen durfte. Nachdem ich in meiner pilzsoße keinen einzigen pilz aber dafür haufenweise oliven gefunden habe war ich schon verwundert, vieleicht hat da ein übersetzer mist ebaut. Im endeffekt muss ich gestehn das essen war nicht schlecht aber ich bevorzue das auf der staße.
Außerdem versuchte ich heute erfolglos nach gurgaon city zu fahren um meine kamera zu reparieren. Dieses unternehmen wurde bereits im keim erstick als ich feststellte das alle staßen ünberfüllt und verstopft waren, mehr als sonst (und das will was heißen). Während ich also im dichtesten stau der welt feststecke schiebt sich langsam ein lastwagen vor unser auto. Er ist beladen mit fahnenschwingenden schreienden männern sie auf riesigen lautsaprecherboxen herumspringen. Ranjan erklärt mir heute währe der erste tag des indischen wahlkampfs und das deshalb alles so zugeparkt sei. Als dann die schreienden männer noch ihre boxen einschalten und mir mit gefühlten 10000 dezibell die parolen eines kanidaten um die ohren schallen ist für mich klar das wird heut nichts mehr mit meiner kamera.
Nach vielen anschriften auf vielen seiten muss ich hier nochmal verlauten lassen: zu erreichen bin ich über die kommentar funktion, studi oder facebook wer meine scype ip will schreibt bitte an niklasmueller4@gmx.de natürlich bin ich auch noch unter meiner alten handynmr zu erreichen.
Soviel für heute machts gut und bleibt artig.

Donnerstag, 24. September 2009

Leibesübungen und Hitler

Ich bin jetzt etwas mehr als eine woche hier und es sieht so aus als ob die schonfriest vorbei ist, den neue schwierige aufgaben rollen auf mich zu. So wurde mir heute gesagt das ich ab diesem samstag zusammen mit jeff eine art fitnessübung für die jungs leiten werde, beginn fünf uhr morgens. Desweiteren muss ich jeden abend die schuluniformen der kinder inspizieren und darüber buchführen und sie während einer "kreativen zeit" zur selbstreflektion ermutigen.
Soweit der ernste teil des tages, nun zu etwas amüsanterem.
Auf meinem heutigen ausflug in die gurgaoner innenstadt um toilettenpapier zu kaufen (könnt euch nicht vorstellen wie schwierig das war) traf ich im bus auf zwei inder die in einer motorradfabrik in der nähe arbeiten. Über meine hautfarbe kommt man ins gespräch und von den deutschen autos (best one in the world) kommen wir zu dem einen thema das inder scheinbar besonders gerne anschneiden wenn sie sich mit einem deutschen unterhalten: Hitler.
Man muss sich die situation vor augen führen, da sitze ich gut 7000 kilometer von zuhause entfernt in einem dröhneden bus, habe gerade toilettenpapier für pro stück 25 rupien (dafüf bekommt man etwa einen halben liter cola = nikelanischer wechselkurs) gekauft und muss mir anhöhren was für ein großer staatsmann der kerl mit dem lächerlichsten bart in der geschichte doch gewesen ist. Sie erzählen mir das ja bis auf "the thing with the jews" alles super bei ihm war, er hat deutschland stark in europa gemacht hat allen arbeit gegeben die autobahn gebaut....!!!!
Zum glück durfährt mein bus meine zielstadion in diesem moment und ich muss das thema nicht vertiefen weil es mal wieder zeit zum abspringen ist.
Morgen hoffentlich eine neuer post vom irrationalen indienreisenden hoffen wir mal die autobatterien die meine stromversogung halten so lang ^^ hier als kleinen bonus noch ein hübsches bild von meinem neuen zuhause

Mittwoch, 23. September 2009

In Deutschland hätten wir dafür sicher doppelt so viel Autos gebraucht

Früher als erwartet bin ich nun mit sack und pack umgezogen und sitze nun in meinem neuen Zimmer (mit internet) es ist halb zwölf also kurz vor acht bei euch und mein thema heute für euch: Umzug auf indisch.
Normalerweise wenn man von einem Ort zum anderen zieht packt nabn alles ins auto steigt ein fertig. wenn man mehr zu transportieren hatt holt man sich noch nen wagen oder fährt halt zweimal. Nicht so in indien! Hier besorg man sich einen kleintransporter von der ungefähren Pferdestärke eines zermatschten Twingos wirft planlos alle sachen hinein und klettert anschließend obend drauf, so gesehn so passiert. Man muss sich also einen kleinlaster vorstellen auf dem etwa 25 jungs hocken so hoch das die obesten sich ducken müssen wenn sie unter einer brücke durchfahren. Ich hab mir natürlich den besten platz gesichter: Im auto des gastvaters HINTER diesem packesel (ich bin doch nicht lebensmüde). Trotzdem war die zwei stunden fahrt nicht sehr angenehm haupsächlich weil Jimmy (das hundeweibchen des hauses das entweder schwanger oder einfach nur fett ist) mir kontinuirlich auf den füßen rumtrat oder mir aufs knie sabberte.
Das neue haus ist ganz nett (kamera kaputt deshalb noch keine bilder) eine anreihung von bungaloos die in einem hüpschen eingezäunten areal mit karten stehn.
Etwa fünf schritte vom tor entfernt beginnt der straßen markt der sich über mehrere abschnitte verteilt bis zum horizont erstreckt. Dort hab ich heute auch meine ersten momos (eine art kreuzung aus ravioli und dim sum) und bin geminschafts rikscha gefahren. In etwa wie normales rikscha fahren bis aufdas jede entfernung nur 5 rupien (weniger als ein cent) kostet und sich mit einem noch etwa zwanzig andere in die kleine karre quetschen. Sehr schnell, sehr laut, seehr lustig.
Das wars auch schon wieder vom pionier der possen morgen vieleicht: Hilfe die Deutschen kommen! Niklas in besucht eine Mall

Sonntag, 20. September 2009

Where the fuck is Mandi Market? oder der 20. Geburtstag des Niklas Mueller

Bei der dritten Tasse Shei sitze ich immer noch im Office (wer den vorherigen Post verpasst hatt bitte lesen der ist wichtig) und erinnere mich an gestern.
Mein geburtstag begann so gegen neun als die ersten Kinder sich in mein Zimmer schlichen und mich mit einem Lauten HAPPY BIRTHDAY aus meinen Traeumen holten. Danach bekam ich eine Ganze menge geburtstagskarten (ich scan welche ein sobald wie moeglich) und noch viel mehr glueckwuensche.
Um 12 machte ich mich auf um nach delhi zu fahren um dort ein paar freunde von Udayan care zu treffen. Mein Gastvater Ranja blaeute mir immer wieder meinen Weg vom Mandi Markt zum Connertplace ein. Erst mit dem Bus nummer 519 zur Stadtion "Medical" (eine Art Krankenhaus) dann mit der Rikscha zum Connert Place und dabei nicht mehr als 100 Rupien zahlen. Nachdem ich mit dem Bus (der Gerammelt voll war und sowas wie einen Tempel mit Staturen und Blumenkrenzen in der Fahrerkabine hatte) etwa 1 1/2 Stunden quer durch Delhi geruckelt bin hiess es ploetzlich, fuer Medical schnell austeigen (und wenn ich sage schnell dann meine ich schnell den die Indischen Busse halten bei den Stadtionen nicht an sondern fahren einfach durch wer rauswill muss springen).
Nachdem ich realisierte hatte das man mich verarscht hatte und dies nicht die Stadion Medical war nahm ich mir ein Taxi zum CP fuer 400 Rupien (runtergehandelt von 1000). Dort angekommen bekam ich die nachricht das ich mich bei der deutschen bank mit meinen freunden Treffen sollte... aehem...
Man muss sich den Connortpalce so vorstellen: Drei gigantische inneinader Verschlungene Kreisel die die etwa doppelt so gross sind wie die gesammte mainzer innenstadt. Ueberall banken, imbisse, restaurants, shops, Stassenhaendler, und Autos und niemand von den 18 millionen Indern in Delhi weiss wo die deutsche bank ist. Nach einer halben Stunde suchen und ein paar gespraechen mit einheimischen war ich um einen Stadtplan und eine Erkenntnis reicher. Der Stadtplan: Mangelhaft. Die Erkenntnis: Delhi ist der Wahnsinn in Tueten!
Bei der Deutschen Bank angekommen war es mittlerweile 2 uhr doch von meinen Freunden keine Spur. Als sie dann zwei stunden spaeter auftaucheten ( mit den bettlern war ich mittlerweile perdu) erzaelten sie mir eine Geschichte von bier trinkenden Indern und Amerikanerinen die keine Entfernungen abschaetzen koennen (eigentlich ganz lustig erzael ich vieleicht spaeter mal).
Wir fuhren zusammen zum roten Fort und hatten noch ein bischen spass bevor es auch schon wieder zeit wurde. Mein Gatsvater hatte mir gesagt ich solle aufjedenfall im hellen zurueckkommen weil es im dunklen zu gefaerlich waere. In indien geht die sonne immer so gegen halb 7 unter allso verabschiedete ich mich wieder am CP von Flo anna paulina und einem haufen anderer und nahm eine rikscha zur naechsten busstadtion. In delhi gibt es keine fahrplaene stadtdessen gibt es in jedem Bus jemanden der sich aus dem Fenster haengt und die Stadionen die der Bus anfaehrt herumschreit. Mit etwas lautstaerke und neben-dem-bus-herrennen fand ich schliesslich einen der nach medical station faehrt diesmal der echten.
Bei medical angekommen wurde es bereits dunkel und ich stand leicht entnervt vor dem Brett an dem alle diese station anfahrenden busse standen. 517, 518, 520 ...MIST!
Ich habe noch etwa eine Stunde herumgefragt bevor ich aufgab und mich entschloss mit der Rikscha nach Hause zu fahren. Nunja was soll ich sagen kein taxi oder Rikscha fahrer in Delhi schien mandi oder mandi market zu kennen, nicht gut! Dazu kam das meine neue Simkarte immer noch nicht funktionierte und ich deshalb nicht telefonieren konnte ueberhaupt nicht gut. Als schliesslich ein rikscha fahre die in sanskrit geschriebene adresse meines zuhauses zu erkennen schien stieg ich ein und es ging los, erste zweifel kamen mir als der mann an der naechsten ampel alle anderern rikscha fahrer frangte wo er mandi market finden koennte. Ere fuhr mit mir zu zwei verschiedenen mandis (mandi house und Mandiko market) und war ausserst bestuertzt zu hoeren das dies nicht das richtige war. Mitlerweile wares lange nach 8 und stockfinster.
ich lie mich zurueck zum CP bringen um dort in dem Touristenbuero zu telefonieren, und dann passierte etwas unglaubliches.
Mittem auf dem Connortplace zwischen abertausenden von Menchen traf ich anna und paulina wieder zwei sekunden bevor sie in ein restaurant, und damit ausser sicht gingen.
Mit ihnen zusammen traffen wir im restaurant auf flo und ein paar andere. Mit ihren Handy schaffte ich es gita im udayan care office zu erreichenund ihr alles zu erklaeren. Sie informierte meinen Gastvater und ich verbrachte die nacht bei Floh in dessen heim in noida.
Jetzt sitze ich hier im udayan care headoffice und warte darauf das eine besprechung zuende geht und ich mit lily und pinky zwei frauen aus meinem heim wieder nachhause fahren kann. Pfff ende gut alles gut oder so aehnlich.


Ps: Achja und ich MAG Shei

Von Indern, Kindern und Rindern

Hi, ja ich weis es ist eine weile her das ich was geschrieben habe und ja ich weis dass ich eigentlich vorhatte in indien jeden Tag was zu schreiben,...ABER:
Das Udayan Care heim in das ich eigentlich kommen sollte (Gurgaron oder so aehnlich) ist beim letzten Monsun ueberschwemmt worden und so mussten alle Kinder umziehen in das Farmhaus eines der Caretaker (sowas wie heimaufseher). Es ist dort auch sehr nett, man koennte es vergleichen mit einer sommerresidanz weil es wirklich sehr gross ist. Das Problem: Es liegt nahe einem kleinen Haus mit dem namen Mandi ausserhalb von Delhi und hatt weder Internet noch durchgehend Strom und fliessend Wasser. Achja und Netz kriegt man da auch nciht immer muss wohl etwas mit den Stromausfaellen zu tun haben.
Ansonsten ist das Das Haus und das Dorf wirklich beinah schon klischeehaft indisch. Man wird morgens von Straussen geweckt die durch den Garten ziehen und es scheint mehr Kuehe als Menschen zu geben. Auf dem Dorfplatz (der eigentlich nur eine Langezogene Strasse ist) gibt es so gut wie alles zu kaufen wenn man auf kleinichkeiten wie verfallsdatum oder Hygiene nichts gibt. Dort haelt auch der Uralte Bus die einzige verbindung zu Delhi City. Mit diesem Ungetuem aus Metall, Rost und Blumenketten habe ich gestern meinen ersten Ausflug zum Connert Place gemacht um mit ein paar Freunden meinen Geburtstag zu feiern, aber davon spaeter mehr.
In meinem Heim gibt es 25 Jungen im Alter zwischen 7 und 19 bei deren Betreuung ich helfen muss. Zusaetzlich wohnen dort noch etwa ein halbes dutzend Bedienstete (von der Koechin bis zum fahrer) der Heimleiter mit seiner Frau und mein Zimmergenosse Jeff aus Amerika. Mein Arbeitstag ist relatif locker da die Kinder bis 4 uhr in der Schule sind und ich deshalb durschnittlich bis 12 uhr schlafe. Wenn die Kinder zurueck sind spiele ich mit ihnen helfe ihnen bei ihren Hausaufgaben (Sanskrit hats in sich!). Um neun ist auch schon wieder Schalfenszeit und somit das Ende meiner Arbeitszeit.
Im Naechsten Post gehts um meinen Geburtstag (Irre Story) und meiner liebe zu Shei.


Ps: die ae's und ue's und ss's kommen daher das ich dies mit einer Indischen tasttatur im Udayancare office tippe also seid nachsichtig mit mir ;)

Mittwoch, 9. September 2009

Ich meins ernst, ich gehe!

Joar meine Zeit in der lauschigen kleinen Bundesrepublik neigt sich dem Ende zu und es wird abschied zu nehmen. Am 15. diesen Monats schiffe ich mich ein und werde Großgrundbesi... äh Freiwilliger in Indien. Und wie könnte man besser abschiedfeiern als mit einem fest in kleiner Runde bei der dir alle deine freunde sagen können wie schön es ist das man deine hackfresse ein jahr lang nicht sehn muss.
In diesem Sinne sind alle die ich kenne recht herzlich eingeladen am kommenden Freitag (dem 11. lol) bei mir zuhause zu erscheinen. es geht gegen 19 uhr~ 19:30 los. Es dürfen gerne Essen und Trinken mitgebracht werden ist aber keine Pflicht ich habe auch was besorgt, wenn das leer ist gehts auf zur kerb.
Für Fragen oder Antworten wendet euch an mich über icq studie oder email. Möchtest du diesmal das Schlusswort geben Leonidas?



Genau!