Sonntag, 4. Juli 2010

Those sons of beaches

Da schlägt man einmal ber die stränge und geht in einem dieser Nobelschuppen in Delhi feiern. Das Bier kostet pro Stück soviel wie ein durschnittliches Mittagessen, die Musik ist zu laut und die Gäste versnopt. Dann wacht man am nächsten morgen auf un merkt das dir via taschendiebstahl in der nacht das Handy entwendet wurde!
Oh man und ich dacht das alte ding wrde noch bis ende des jahres durchhalten. naja ich wnsche dem betreffenden viel spaß mit meinem pinken Sony Ericson aus dem Jahre 2002 dessen bestandteile frei beweglich sind.
Immerhin der abend war nicht ganz ertragslos, aber wieviel beir hab ich getrunken das ich ausgerechnet einen Michael Jackson kalender mitgehn lies???

Dienstag, 29. Juni 2010

Oh Nein! Der Blog ist tot!

Hey, ja schaut mich nicht so an lange zeit ist in der Tat vergangen seit meinem letzten eintrag. Zunächst das ich solange nichts geschrieben habe hat nichts damit zutun das sich meine Finger in Gummiebärchen verwandelt haben oder so ähnlich.
Ich habe wohl so lange die Tasten nicht mehr in die Hand genommen weil ich mich so sehr an das leben hier gewöhnt habe. Ihr kennt ja vieleicht diese tägliche routine aus ARBEIT und freizeit (ja das muss man so schreiben).
Aber als unsere Wohnung heute von einem Rudel Bettlerkinder berrant wurde(wir haben riegel aus gutem grund) dachte ich mir: Darüber könnte man auch mal wieder schreiben.
Also ab Morgen wieder so oft wie möglich und wann immer ich es dazwischen kriege!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Eine kleine Filmkritik

Es ist heiss! Es ist so heiss in Delhi das wenn ich abends nach hause fahre der fahrtwind in der rikscha aehnlichkeiten mit einem Foehnfrontalangriff hat.
Es ist so heiss das wenn man morgens aufsteht sich die finger am schwarz gestrichenen (uebrigens tolle idee) gelaender des balkons verbrennt auf dem wir unsere waesche trocknen.
Und weil es so heiss ist und es hier keine schwimbaeder gibt weil 99% der inder nicht schwimmen koennen gibt es nur eine menschenfreundliche alternative: Kino.
Die Kinos die englische filme spielen sind hier immer teil eines schoppingkomplexes und die wiederum sind auf "ich kann meinen atem sehn"-temperatur runter gekuehlt. Dazu kommen diese UUUUNGLAUBLICH weichen kinosessel (ich glaube die erwaehnte ich schonmal) und die tatsache das waehrend der vorstellung kellner dir von der snacktheke alles bringen was du willst und ihr habt den grund warum ich so oft hier bin.
Also sass ich vor kurzen in "Ironmen 2" und hier ist was ich ueber den film zu sagen habe:
In kurz der film ist fuer den zweiten teil einer dreiteiligen reihe sehr gut (schlechtes beispiel fuer solche filme sei hier "Fluch der Karibik 2"). Der Film macht alles richtig was auch schon der vorgaenger richtig gemacht hat: talentierte Schauspieler, intensive charakterentwicklung, 1a soundtrack.
Dummerweise bleiben auch die schwaechen des vorgaengers erhalten, z.B. das sich kein schwein fuer die boesewichte zu interessieren scheint.
Aber alle die mich kennen wissen das ich auf solche filme abgehe also trotzdem 8 von 10 punkten.

Donnerstag, 29. April 2010

Ganz normaler Wahnsinn

Mittlerweile schleicht sich bei mir die gute allte routine wieder ein, obwohl...
Es ist eine sache das meine tage nach dem gleichen shema verlaufen sollten: Morgens in der WG aufstehn, zur arbeit, 8 stunden runterreissen und wieder zurueck.
Dummerweise ist es hier allein schon mit normalen buero alltag nicht so dicke, zum einen verbringe ich jeden morgen circa 1 1/2 stunden auf der suche nach einem PC der A. weder besetzt oder B. nicht an altersschwaeche gestorben ist. Und wenn man dann endlich sitzt und ein bischen exeln will passieren dinge wie: Ein Kollege interessiert sich ploetzlich brennend fuer deutschland und ich verbringe die naechste halbe stunde damit ihm zu erklaeren warum ich hier bin. Ich kuerze das mittlerweile damit ab das ich ihnen erklaere das ich im offizielen auftrag der Bundesregierung hier bin.
Oder meine cheffin will auslaendische investoren beeindrucken und fuert mich als internationalen freiwilligen vor.
Nach einem langen tag voll von allem tun ausser meiner arbeit geht es endlich zurueck nach hause.
Da die Wg momentan unterbesetzt ist es zum glueck schoen ruhig durch und wir verbringen die abende mit filmen und bier.
Aber da das wochenende vor der tuer steht freue ich mich schon auf das australische restaurant das ich entdeckt habe, warum australisch? 3 Worte: echte rindfleisch burger!

Samstag, 17. April 2010

Seligkeit ist eine kalte Dusche

Ich stelle fest das sich schlechte Narichten auf diesem Blog besser verkaufen, gute ziehn sogar schon Trolle an.
Von daher hier zuerst die schlechten Nachrichten als Blickfang: Es ist ein JAHRHUNDERTSOMMER in Dehli und die temperaturen erreichen mittlerweile über 46 C°. Aus diesem Grund leide ich immer noch unter gelegentlicher DEHYDRIERUNG, und keinem Appetite was zu leichtem UNTERGEWICHT führt, aber das ist ja nix neues für mich.
Aber trotz all der FURCHTBAR FURCHTBAREN DINGE geht es mir sehr gut. Tatsächlich genieße ich das Leben in Dehli richtig. Nach den Seminaren wurde vielen Dehli Freiwilligen bewusst das sie nicht allein in dieser 18 MILLIONEN Stadt sind und haben begonnen viele viele kleine Partys zu organiesieren. Also bin ich generell mit WG hopping beschäftigt.
Zu der Frage die mir viele stellen: Ich wohne immer noch in einer Wg mit mehren Freiwilligen aus deutschland, auf dem Sofa. Aber das macht nichts weil demnächst wohl ein zimmer für mich frei wird und ich bis dahin keine miete zahlen muss.
Gestern war ich mit meinen Mitbewohnern im Kino ("How to train your Dragon") und seitdem schmieden wir pläne wie wir dem Kino diese saubequemen Sessel klauen können.
Zu guter letzt zum Header: Da momentan WASSERKNAPPHEIT in Dehli herrscht bekommen wir nur unregelmäßig wasser, von daher ist der höhepunkt eines jeden tages eine dusche mit hoffentlich kaltem wasser.

Macht euch KEINe Sorgen, auf WIEDERSEHN!

Donnerstag, 8. April 2010

Heil und Heiß

Bin wieder aus dem Krankenhaus, zwar hatte der doktor weder eine ahnung was ich habe noch hatte er genügend interesse es rauszufinden aber ich bin immerhin wieder auf freiem fuß. ein sehr wackliger und etwas abgemagerter fuß zwar aber man soll ja nicht meckern. Leider gewinnt keiner der werten kommentar schreiber das von mir signierte CiI Ipad nagut dann behalt ich das eben.
Aber eine andere sache ist mittlerweile in delhi für mich nicht mehr zu übersehn: Es ist heiß! Mit knochenschmelzenden 40 Grad am Tag und vieleicht 25 in der nacht kommt einem jeder luftzug wie eine föhn attacke vor. Ich verbringe meine tage japsend herum zu liegen und versuche wasser schneller aufzunehmen als ich es ausschwitze. Und es wir immer heißer.
Deshalb mein nächstes preisauschreiben: Dinge die den Delhisommer durchaltbar machen kurz DddDd.
Alle vorschläge werden gerne entgegen genommen (die idee die terasse in einen outdoor pool zu verwandeln bin ich grad am realizieren wünscht mir glück).
So long verschwitzte grüße an all meine treuen leser

Sonntag, 4. April 2010

Tschuldigung

Ja ich weiß das mein letzter eintrag über einen monat her ist und ja es tut mir leid!
Aber ich habe eine entschuldigung: Ich liege gerade im East West Medical Center in delhi und ringe mit dem TOD!!!! (ich nenn meine bettdecke immer gern tod keine ahnung woher das kommt).
Nein mir geht es eigetlich relativ gut mal abgesehn vom übergeben und der tatsache das die hier keine vene treffen.
Was ich genau habe weiß ich noch nicht aber die vermutungen gehn über salmonellen bis zu malaria ist also noch alles offen.
Deshalb kommen wir nun zum unerhaltsamen teil des abends, ratet in den comments welche krankheit mich quält und ihr erhaltet einen speziel von signierten crazyinindia merchandyse artike

l
aber bis dahin daumen rauf!

Dienstag, 2. März 2010

Holi Shit! Was ein Tag


Zu den ereignissen der letzten Tage:
Schon vor ein paar Monaten habe ich einen Wechsel bei meiner Organisation beantragt. Ich wollte rein nach Delhi und nicht das gesamte Jahr in einem Slum wohnen. Also fragte ich nach und bekam folgende Antwort: Nicht vor ende März da die Kinder in dieser Zeit Examen haben. Ok dachte ich mir fair genug.
Ich kamm also aus meinem Urlaub zurück, und sie da eine neuer Freiwilliger als Zimmergenosse. OK.
Und dann bekomme ich am Sonntag Abend etwa gegen 8 mittgeteilt, dass das headoffice dachte das ich bereits nach Delhi gezogen währe...hä? Und es kommt noch schlimmer da sie dachten ich sei Weg haben sie einen weiteren Frewilligen meine stelle vermittelt. Deffinitv nicht ok!
Also wurde mir mit wenigen worten gesagt, der frewillige kommt morgen, erbraucht dein bett, geh.
Also ging ich.
Momentan lebe ich in der WG meiner Freunde und suche nach einer eigenen bleibe. Dummerweise fiel mein Umzug genau auf einen Indischen Feiertag, Holi. Oder auch den, wir spielen den zweiten weltkrieg mit farbpulver statt gewehren nach, Tag. Aber es war eine menge spaß nachdem man erstmal total eingesaut war.
morgen beginnt mein neuer job im Headoffice, hoffentlich wirds lustig.

Samstag, 27. Februar 2010

Strand!


So, bin mittlerweile wieder in Delhi bei der Arbeit, aber trotzdem folgen die letzten Tage in einer Zusammenfassung.
Wir verbrachten fünf tage in einem strandhotel in Kovalam (nagelt mich auf den namen nicht fest), und genoßen, nach dem vielen durch die gegengefahre einmal, das lange ausschlafen und generelle faulenzen.
Unseren Aufenthaltsort hätte man mit fug und recht als postkartenmotiv beschreiben können, Strand, klares Wasser, Palmen. Was nicht postkartenmotivisch wirkte war die temperatur, den bei der die dort herschte geht normalerweise papier in flammen auf.
Dafür hatte das wasser angenehme badewasser wärme und die wellen hauen einen wortwörtlich vom hocker (habe ich schon erwähnt das ich der erfinder einer neuen sportart bin? Sie heißt "Face-Surfing" und 2011 gibt es die ersten regionalen meisterschaften).
Aber abgesehn von entspannung und blaunen flecken bescherte uns das meer auch son manches leckeres abendessen. Nur ein paar Meter von uns entfernt gefangen ladeten allabendlich Kraben, Tintenfisch und dieverse Fischsorten auf unseren Tellern.
Das Hotel war zwar nicht das beste unserer reise, dafür aber deffinitv das größte: 5 restaurants, 3 swimmingpools und eine hauseigene Schule aus englischen rotbauch Potwalen.
Wie gesagt wenn man mit einer frischen kokosnuss am strand beim sonnenuntergang sitzt, kommen einem gedanken wie: "Das ist indien wie es im buche steht", "Besser gehts nicht mehr" oder "Ich habe Sand im Arsch" aber irgendwie denke ich das seit ich hier bin jeden zweiten abend.

Samstag, 20. Februar 2010

HMS Brise


Ich habe eine Hausbootfahrt gemacht, und wenn ich von Hausboot sage meine ich nicht diese Styropor und Asbest was bei uns auf manchen Zeltplätzen in irgendeinem Tümpel verroten. Ich meine einen ungebauten Lastkahn, mit einem Aufsatz aus Korpgeflecht. Komplett mit Terasse und klimatisierten Zimmern.
Für einen Tag (mit übernachtung) shipperten wir mir Brise über die Backwaters. Zwischen Reisfeldern und Kokospalmen fuhren dahin und wurden derweil von der besatzung mit essen versorgt. Generell kam mir dieser abschnitt unserer reise vor als würden wir durch einen haufen postkarten rutschen. Auf einen beinah schon kitsching Bild folgte das nächste. Frauen beim kleiderwaschen, Männer beim Fischen, Kinder im Boot auf dem weg zur schule. Eine wirklich faszinierende reise und für jeden zu empfehlen der einmal nach kerala reisen will!

Dienstag, 16. Februar 2010

Fotoshooting im Dschunel und Kampf am Buffet


Nach einer zugeben, sehr strapazierender Reise über ein indisches Gebirge, sind wir nun alle glücklich in Unserem heuteigen Hotel auf etwa 800 Metern Höhe angekommen. Das Resort besteht aus mehreren kleinen hütten die sich in den mit Palmen bewachsenen Hang schmiegen. Es liegt in mitten der berühmten Tee und Gewürzanbaugebiete von Kerala.
Und während ich mich noch über einen Teller selbstgemachte Fetuchini hermache (der besitzer des Hotels ist Italiener) wird den Müllers ein Angebot gemacht.
Wie es der Zufall will ist genau an diesem Tag ein Fotograph im Resort der dort Bilder für die ITB Berlin macht. Und wassoll ich euch sagen die Müllers wurden nach allen regel der Kunst am Pool abgelichtet. Auf Lars und mich wurde dabei wohl besonderes Augenmerk gelegt, ich zb durfte unter anderem mit einem Bier im Pool oder einem Vogelbuch in der Hängematte posieren.
Mit Aussehn oder Talent hat meine nachmittagsbeschäftigung allerdings recht wenig zu tun, der Fotograph hat einfach nur die einzigen beiden Gäste unter 30 ausgesucht.
Im moment des schreibens sitze ich gerade, nach einem mehr als reichligen Mahl aus allem was die Steintöpfe hergeben, im nächtlichen Tropenwald neben mir ein Glas Weißwein und versuche mich vor der orginal indischen Tanzvorstellung zu drücken die irgendwohinter mir gleich los geht.
Zum schluss ein besonderer Gruß an die Lieben in Deutschland von der ganzen Müllersippe uns geht es gut!


PS: Ab Morgen bein ich auf einem Hausboot unterwegs und weiß nicht ob ich da internet habe (äher nicht) werde aber den bericht so schnell wie möglich nachreichen.

Montag, 15. Februar 2010

Well, it is teatime again. Isnt it?


Momentan sitze ich in Kochin. Die Stadt fängt ihre Fische mit chinesischen Netzen, hat mehr christliche als budhistische einwohner und hat eine Weltberühmte Synagoge für genau 10 Juden. Und trotzdem dies auf den ersten Blick nicht indisch wirkt, habe ich mich noch nie so sehr wie ein Kolonialherr gefühlt. Wer mal den Film "Gandhi" gesehn hat, erinnert sich bestimmt noch an diese versnopten Kricketspieler. Nunja jetzt lebe ich genau wie die und ich muss euch sagen es ist geil!
Unser Hotel ist ein renovierter Kolonialbau mit Pool und mehr bediesteten als Gästen. Hier verbringe ich lange stunden in dem ich einfach nur relexe und mich sehr wenig bewege, den es ist heiß! Es ist heiß und schwül, tags wie nachts etwa um 30 grad, und man steht besser im schatten.
Abgesehn vom rumliegen bin ich aber nicht faul, schließlich muss der mensch ja essen! Seit 5 Monaten (genau auf den tag) habe ich keinen fisch mehr gegessen und deshalb schlage ich jetzt hier zu. Und was für fisch sie hier haben, zum mittag gabs eine Rotbarbe die unter garanti am morgen noch keine hundert meter weit von mir im meer geschwommen ist. Herrlich!
Ansonsten gab es heute noch eine Tour durch die örtlichen abzocker Emporien (staatlich Läden mit gigantischen preisen).
Morgen geht es weiter in die Berge.

Samstag, 13. Februar 2010

Indien nach Müllerart

So nach langer pause (nicht meine schuld) melde ich mich mal wieder zurück. Ich sitze momentan in einem sehr netten hotel. Vor mir ein glas mit rum und noch viel wichtiger, auf der anderen seite meines tisches: meine Eltern.
Wie viele von meinen werten lesern vieleicht schon wissen, und für die anderen kommt es jetzt noch mal: URLAUB MIT DER FAM! OLOL!
Also reise ich jetzt mit meinen werten anverwandten 2 wochen lang durch den süden indiens. Morgen geht es mit dem Fleiger nach Cuchi-Cochi-Cachi irgen sowas. Aufjedenfall was im süden wo es warm ist und die palmen blühn.
Freut euch auf pausenlose berichterstattung vorort, wlan sei dank.
An alle da draußen geht deshalb der ausruf:

"Wir sind schön und wir sind Jung,
perfekte körper unter palmen,
doch wir fallen ständig um.
Wir ernährn uns von Bacardi Rum"

Otto


Dienstag, 2. Februar 2010

Eine Ode an den indischen Verkehr


"Is this bus driving to Ambience Mall?" mit dieser oder anderen fragen startet meistens meine Reise ins ungewisse.
Für mich ist es schwer zu beschreiben wie es hier auf den Straßen zugeht. Am anfang habe ich wohl wie jeder andere gedacht, dass hinter alldem kein System steckt. Wenn es auf indischen Straßen drei spuren gibt, fahren fünf autos nebeneinader.
Wenn in Indien eine Ampel rot wird hält man nicht wegen den regln des verkehrs an sondern der regeln der physik. Man hat gelernt das die eigene Blechstampede nur solange unaufhaltbar ist bis ihr eine andere von links oder rechts reinfährt. In Indien ist der König der straße ein lastwagen der sich wie eine wand aus stahl durch den verkehr schiebt, und die prinzen sind die millionen rikschas für die keine regeln gelten. Ein Indischer fahrer sagte mir einmal "In India nothing is impossibel", er zeigte auf einen buss bei dem mehr leute auf dem dach saßen als im innern.
Und so lernt man hier das der Verkehr nicht von regeln geleitet sondern vielmehr umgekehrt die regeln vom verkehr gemacht werden.
Wenn man z.b. die straße überqueren will muss man entweder im windschatten eines lasters oder buses laufen oder sich gleich mit einer ganzen gruppe von fußgängern auf dem weg machen, frei nach dem motto, sie können uns nicht alle überfahren.
Warum ich das hier alles schreibe? Nun vieleicht aus künstlerischer schöpfungslust. Vieleicht aber auch weil ich heute 2 STUNDEM UNTERWEGS WAR WEIL ICH IM FALSCHEN BUSS SAß! Auf einer strecke die eigentlich nur ne halbe stunde in anspruch genommen hätte.
Solong see u




PS: Jedesmal wenn ihr diesen blog lest und kein kommentar hinterlast stirbt ein kätzchen!

Freitag, 29. Januar 2010

Schnupfen und Familienzusammenführungen

Joar mich hats ziemlich erwischt, liege seit zwei tagen mit schnupfem im bett versuche das laute kindergeschrei zuüberhören was vor meiner tür allgegenwärtig ist.
Erfreulich ist, das ich heute die konkretten pläne für den Urlaub mit meiner Familie bekommen habe. Am 13 Februar gehts los und dann gehts runter in den Süden wo die Lufttemperatur der wassertemperatur in nichts nachsteht. Und die hotels in denen wir residieren, ich muss schon sagen das ich etwas worauf man sich freuen kann. Kein 2 euro für drei nächte zimmer ohne fließend wasser un strom, sondern pools ayurveda massagen (für meinen geschmack etwas zu ölig). Und zum abschluss noch eine gute nachricht für euch die meisten meiner standorte werden internet haben vondaher freut euch auf live berichte aus dem paradies.

Samstag, 23. Januar 2010

Kurzer Zwischenbericht

Endlich kann ich mich mal wieder zum posten aufraffen. Gestern gab es mal wieder ein treffen aller deutschen freiwilligen in Delhi. Sehr amüsant wenn sich 25 individualisten in einem wintzigen raum zusammenkommen. Nach einem sehr guten indischen essen bei unserer Projekt leiterin ist ein großteil von uns noch in die WG....in DIE WG gewandert.
An dieser stelle ein tipp für alle außerindischen party gänger. Feiern in Delhi ist kompliziert, die meisten clubs in die du umsonst reinkommst schließen sehr früh und die wo man bezahlen muss sind meist lächerlich überteuert und versnopt. Einfachste lösung: Hausparty. Die miesere da allerdings war das wir gegen halb 10 endlich vom treffen loskamen und um 10 schließen die alkohol läden. Nach einem sprint auf den spritverkäufer bei dem wir noch gerade so unter dem sich schließenden Rolladen durchwischten ging es mit ner kiste voll feinstem indischen blindmachfusel zur leberverhärtung.
War die party gut? Nun das dürft ihr entscheiden, anhand von wahlos herausgegriffen aktionen verscheidener partymitglieder (die aus schutzgründen NICHT genannt werden):
-Jemand aß drei ganze Cillyschoten in einem Bissen
-Es wurden Cocktails verschiedenster art gemacht, ohne plan und verstand und ohne werkzeuge
-Irgend jemand begann um 3 uhr zu kochen. Nudeln mit einer delikaten Mandel, Zwiebel, Cola, Bier und Knoblauchsoße.
-Jemand ging betrunken verloren und versuchte sich von einer ziege heimführen zulassen
-Eine 1Liter Wiskeyflasche verschwand,...sie wird immer nocht vermisst. Wenn ihr hinweise auf ihr verbleiben habt ruft mich an.
-Beim vom Balkon kotzen wurde ein auto in mitleidenschaft gezogen.
-Etwa 200 andere kleine storys für die mir der platz fehlt

Also was denkt ihr?

Dienstag, 19. Januar 2010

Ein bischen Faschismus lässt sich hier nicht leugnen...


Der Udayan Care Sports Day bring die Kinder aller Udayan Häuser zum friedlichen wettstreit zueiander. Oder auch: Über hundert Kinder maschieren im Kleichschnritt mit Fahnen auf einem Sportplatz auf und nieder. Die rythmischen Trommelschläge werden unterbrochen von lauten redeschwällen aus dem mikrophon (Parolen auf Hindi?). Wärend die kinder in der Kälte rummarschieren sitzen die Verantwortlichen (darunter auch der Addidasleiter der Asienabteilung, ein Deutscher) in einem Pavillion und interressieren sich für ALLES nur nicht für das was auf dem platz passiert.
Und wo siend die geschätzen internationalen Freiwilligen? Ich für meinen teil wurde zum Fotographieren abgestellt da natürlich keiner vom Hauptoffice daran gedacht seine kamera vor dem Event aufzuladen.
Nach dem Fackel- ähh Fahenlauf folgt die Vereidigung durch den Ehrengast bei der alle Kinder den rechten arm mit flacher hand in die höhestrecken und wohl auf eine imaginäre schwebende bibel schwören. Zusammen mit dem deutschen akzent des sprechers und dem konzequenten linksscheitel aller kinder wurde mir ein bischen mulmig.
Nach einer vielzahl von wettbewerben die alle recht simpel klangen aber scheinbar vorher nie geübt wurden was in kopflosem im kreisgerenne endete war ich relativ gelangweilt. Als plötzlich: *knirsch* All volunteers, all volunteers please to the start. All volunteers for the volunteersrace *knirsch* oh kagge!
Da stand ich als einer von gut 15 rennteilnehmer, der pfiff ertönt ich laufe los, und nach 200 metern geh ich als zweiter durchs ziel. SIEG SIEG für deutschland sieg für das Vaterland....ääh...ok streichen wir den letzten teil.
Dann ging alles seinen weg nach meinem aufstieg aufs siegertreppchen gabs noch die Udayan Care Hymne und und dann die flucht der Volunteers.
Mittagessen im All American Diner ein gelungener tag trotz brauner einschläge -_-
Ich bin mal wieder weg ein bischen linksgerichteten Punk hören um auf andere gedanken zukommen tata

Freitag, 15. Januar 2010

Allein unter Indern

Heute war Jeffs letzter Tag hier bei Udayan Care. Für alle dies verpasst haben Jeff ist der amerikanische freiwillige der die letzten vier Monate (Yeah 1/3 geschafft) mit mir hier in Gurgaon Dienst geschoben hat. Er geht nun für 2 monate zu einer anderen organisation in Delhi, dass heißt ich seh ihn warscheinlich noch, aber hier bin ich ganz allein. Allein unter Indern.
Naja kein grund Panik zu schieben, zumal hier ständig neue freiwillige anrollen. Morgen z.B. 20 studentinen aus süd korea die hier sich ihre sporen im kinder betreun verdienen wollen.
Wird wohl nie langweilig hier.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Lodi


Hallo und herzlich willkomen zu "Ich rieche wie ein Schinken!"...äh ich meine natürlich föhliches Lodi.
Lodi ist ein hinduistisches Fest, und das sind alle Informationen die mir gegeben wurden. Seit ich heute aufgestanden bin ruft mir jeder zu "Happy Lodi" aber wenn ich dann nachfrage was das sein soll gibts immer nur: "A Hinduistik festival".
Naja halb so wild den was Lodi definitiv hat ist ein Großes Lagerfeuer. Da steht man dann im romantischen rauch zufrischer brennender Äste und kriegt Popcorn in die Hand gedrückt. Aber bedenke: DAS ISST MAN NICHT!!! Nein nein, an lodi wirft man es stattdessen ins feuer, was ein spaß!
Alles in allem ein gutes Festival, ein paar kinder mit gewalttätigem hintergrund durften mit feuerspielen, süßigkeiten wurden verbrand und am ende gabs scharfe erbsen zum Abendbrot!
Gute Nacht ich leg mich schlafen und träum von steak!

Montag, 11. Januar 2010

Jenseits von Eden

So pünktlich zum ende der Ferien melde ich mich wieder zurück. Komme gerade aus einem exelenten restaurant hier um die Ecke gerade erst entdeckt und das gegrillte hühnchen nach art des Hauses zieht einem die schuhe aus. Gardenrestaurant Eden wer mal in der nähe ist werft mal einen blick drauf.
Ansonst kommt für mich jetzt die sehr ernüchternde einsicht das was immer du tust es jemand anderes besser macht. In meinem fall nach indien zu gehn und kindern zu helfen. In meinem fall ist das Lindsay Lohan... moment... was zu hölle?

Ich meine Lindsay Lohan? Also bitte! (By the way das sieht aus wie bei mir in der gegend)
Es ist gut wieder dazusein auf bald.

Freitag, 1. Januar 2010

Welcher Aufruhr?

Kurze Meldung aus der stadt die gestern erfolgreich Silvester verboten hat: Ich war am Connort Place, eigentlich dem platz was pary angeht und es war gut! Ein haufen deutscher freiwilliger war da (sogar einer der extra aus kolkatta angereist ist um die festivitäten zu erleben) und glühen vor auf den Auto leeren straßen. Um uns herum feiern die Inder, und wenn ich sage feiern dann meine ich feiern. Die Inder waren total gaga riesige menschenmengen die vor fernseh teams auf und abhüpften (checkt die indischen nachrichten die fanden uns verdammt interessant), spontane breakdance battle auf offener straße und "happy new year" geschreie all over the place.
Was dann stattfand war schwer nachzuvollziehn. Anscheinend hat es im letzten jahr bei aufständen einige tote gegeben also beschloss die regierung kein silvester nix gibts!
Massive Polizei verbände kapselten uns erst von der masse ab und drieben dann die feiernden menschen vom platz. Darauf machten uns einige schnautzbart tragende Polizisten klar das, wir gefälligst zu gehn hätten, naja mit nem kerl der M-16 auf dem rücken hat argumentiert man nicht lange (kredits hier zu simon, nicht schlecht mann).
Zum glück fanden wir ein paar andere deutsche urlauber und feierten dann in ihrem hotel weiter.
Ein verdammt ungewöhnliches Silvester aber sicher kein schlechtes.
Fohes Neues euch allen!

PS: An diesem punkt möchte ich endlich mal bei der coolsten deutschen WG in Delhi für anhaltende Gastfreundschaft bedanken.

PPS: Danke auch an Henrike wegen dir geht mir dieser Song nicht mehr aus dem Kopf -_-