Sonntag, 20. September 2009

Where the fuck is Mandi Market? oder der 20. Geburtstag des Niklas Mueller

Bei der dritten Tasse Shei sitze ich immer noch im Office (wer den vorherigen Post verpasst hatt bitte lesen der ist wichtig) und erinnere mich an gestern.
Mein geburtstag begann so gegen neun als die ersten Kinder sich in mein Zimmer schlichen und mich mit einem Lauten HAPPY BIRTHDAY aus meinen Traeumen holten. Danach bekam ich eine Ganze menge geburtstagskarten (ich scan welche ein sobald wie moeglich) und noch viel mehr glueckwuensche.
Um 12 machte ich mich auf um nach delhi zu fahren um dort ein paar freunde von Udayan care zu treffen. Mein Gastvater Ranja blaeute mir immer wieder meinen Weg vom Mandi Markt zum Connertplace ein. Erst mit dem Bus nummer 519 zur Stadtion "Medical" (eine Art Krankenhaus) dann mit der Rikscha zum Connert Place und dabei nicht mehr als 100 Rupien zahlen. Nachdem ich mit dem Bus (der Gerammelt voll war und sowas wie einen Tempel mit Staturen und Blumenkrenzen in der Fahrerkabine hatte) etwa 1 1/2 Stunden quer durch Delhi geruckelt bin hiess es ploetzlich, fuer Medical schnell austeigen (und wenn ich sage schnell dann meine ich schnell den die Indischen Busse halten bei den Stadtionen nicht an sondern fahren einfach durch wer rauswill muss springen).
Nachdem ich realisierte hatte das man mich verarscht hatte und dies nicht die Stadion Medical war nahm ich mir ein Taxi zum CP fuer 400 Rupien (runtergehandelt von 1000). Dort angekommen bekam ich die nachricht das ich mich bei der deutschen bank mit meinen freunden Treffen sollte... aehem...
Man muss sich den Connortpalce so vorstellen: Drei gigantische inneinader Verschlungene Kreisel die die etwa doppelt so gross sind wie die gesammte mainzer innenstadt. Ueberall banken, imbisse, restaurants, shops, Stassenhaendler, und Autos und niemand von den 18 millionen Indern in Delhi weiss wo die deutsche bank ist. Nach einer halben Stunde suchen und ein paar gespraechen mit einheimischen war ich um einen Stadtplan und eine Erkenntnis reicher. Der Stadtplan: Mangelhaft. Die Erkenntnis: Delhi ist der Wahnsinn in Tueten!
Bei der Deutschen Bank angekommen war es mittlerweile 2 uhr doch von meinen Freunden keine Spur. Als sie dann zwei stunden spaeter auftaucheten ( mit den bettlern war ich mittlerweile perdu) erzaelten sie mir eine Geschichte von bier trinkenden Indern und Amerikanerinen die keine Entfernungen abschaetzen koennen (eigentlich ganz lustig erzael ich vieleicht spaeter mal).
Wir fuhren zusammen zum roten Fort und hatten noch ein bischen spass bevor es auch schon wieder zeit wurde. Mein Gatsvater hatte mir gesagt ich solle aufjedenfall im hellen zurueckkommen weil es im dunklen zu gefaerlich waere. In indien geht die sonne immer so gegen halb 7 unter allso verabschiedete ich mich wieder am CP von Flo anna paulina und einem haufen anderer und nahm eine rikscha zur naechsten busstadtion. In delhi gibt es keine fahrplaene stadtdessen gibt es in jedem Bus jemanden der sich aus dem Fenster haengt und die Stadionen die der Bus anfaehrt herumschreit. Mit etwas lautstaerke und neben-dem-bus-herrennen fand ich schliesslich einen der nach medical station faehrt diesmal der echten.
Bei medical angekommen wurde es bereits dunkel und ich stand leicht entnervt vor dem Brett an dem alle diese station anfahrenden busse standen. 517, 518, 520 ...MIST!
Ich habe noch etwa eine Stunde herumgefragt bevor ich aufgab und mich entschloss mit der Rikscha nach Hause zu fahren. Nunja was soll ich sagen kein taxi oder Rikscha fahrer in Delhi schien mandi oder mandi market zu kennen, nicht gut! Dazu kam das meine neue Simkarte immer noch nicht funktionierte und ich deshalb nicht telefonieren konnte ueberhaupt nicht gut. Als schliesslich ein rikscha fahre die in sanskrit geschriebene adresse meines zuhauses zu erkennen schien stieg ich ein und es ging los, erste zweifel kamen mir als der mann an der naechsten ampel alle anderern rikscha fahrer frangte wo er mandi market finden koennte. Ere fuhr mit mir zu zwei verschiedenen mandis (mandi house und Mandiko market) und war ausserst bestuertzt zu hoeren das dies nicht das richtige war. Mitlerweile wares lange nach 8 und stockfinster.
ich lie mich zurueck zum CP bringen um dort in dem Touristenbuero zu telefonieren, und dann passierte etwas unglaubliches.
Mittem auf dem Connortplace zwischen abertausenden von Menchen traf ich anna und paulina wieder zwei sekunden bevor sie in ein restaurant, und damit ausser sicht gingen.
Mit ihnen zusammen traffen wir im restaurant auf flo und ein paar andere. Mit ihren Handy schaffte ich es gita im udayan care office zu erreichenund ihr alles zu erklaeren. Sie informierte meinen Gastvater und ich verbrachte die nacht bei Floh in dessen heim in noida.
Jetzt sitze ich hier im udayan care headoffice und warte darauf das eine besprechung zuende geht und ich mit lily und pinky zwei frauen aus meinem heim wieder nachhause fahren kann. Pfff ende gut alles gut oder so aehnlich.


Ps: Achja und ich MAG Shei

3 Kommentare:

  1. Hey Niklas! Ich sehe, du bist gut in Indien angekommen, nimmst es, wie es ist und lernst es lieben! echt schön! Deine Geschichten sind wie immer herrlich geschrieben, es macht riesig Spaß, sie zu lesen! Dass das in Indien mit den Rikshafahrern nicht so einfach ist, stimmt. Aber solange du dir nicht einreden lässt, du wärest richtig an dem Ort, an dem sie dich haben wollen, ist ja alles okay. Glaubst du, du hälst es 1 Jahr dort aus? Oder sehen wir dich auch bald wieder? Ganz liebe Grüße, Shalini

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  2. Was machen denn Menschen wie ich, deren Orientierungssinn seine Bezeichnung nicht verdeient? Ich hoffe, du verbringst dort ein tolles Jahr und wir sehen uns, wenn du wieder da bist. Schreib weiter so interessante und lustige Beiträge!
    Bis Dann.
    Martin, der Mainzer aus dem Kohlepott

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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