Mittwoch, 23. September 2009

In Deutschland hätten wir dafür sicher doppelt so viel Autos gebraucht

Früher als erwartet bin ich nun mit sack und pack umgezogen und sitze nun in meinem neuen Zimmer (mit internet) es ist halb zwölf also kurz vor acht bei euch und mein thema heute für euch: Umzug auf indisch.
Normalerweise wenn man von einem Ort zum anderen zieht packt nabn alles ins auto steigt ein fertig. wenn man mehr zu transportieren hatt holt man sich noch nen wagen oder fährt halt zweimal. Nicht so in indien! Hier besorg man sich einen kleintransporter von der ungefähren Pferdestärke eines zermatschten Twingos wirft planlos alle sachen hinein und klettert anschließend obend drauf, so gesehn so passiert. Man muss sich also einen kleinlaster vorstellen auf dem etwa 25 jungs hocken so hoch das die obesten sich ducken müssen wenn sie unter einer brücke durchfahren. Ich hab mir natürlich den besten platz gesichter: Im auto des gastvaters HINTER diesem packesel (ich bin doch nicht lebensmüde). Trotzdem war die zwei stunden fahrt nicht sehr angenehm haupsächlich weil Jimmy (das hundeweibchen des hauses das entweder schwanger oder einfach nur fett ist) mir kontinuirlich auf den füßen rumtrat oder mir aufs knie sabberte.
Das neue haus ist ganz nett (kamera kaputt deshalb noch keine bilder) eine anreihung von bungaloos die in einem hüpschen eingezäunten areal mit karten stehn.
Etwa fünf schritte vom tor entfernt beginnt der straßen markt der sich über mehrere abschnitte verteilt bis zum horizont erstreckt. Dort hab ich heute auch meine ersten momos (eine art kreuzung aus ravioli und dim sum) und bin geminschafts rikscha gefahren. In etwa wie normales rikscha fahren bis aufdas jede entfernung nur 5 rupien (weniger als ein cent) kostet und sich mit einem noch etwa zwanzig andere in die kleine karre quetschen. Sehr schnell, sehr laut, seehr lustig.
Das wars auch schon wieder vom pionier der possen morgen vieleicht: Hilfe die Deutschen kommen! Niklas in besucht eine Mall

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